Die Ziege ist eines der ältesten wirtschaftlich genutzten Haustiere. Sie ist sehr genügsam und kann auch in kargem Gelände gehalten werden. Die stotzigen Wiesen und steilen Hänge vieler Alpentäler sind für eine Ziegenbewirtschaftung optimal geeignet. Mit ihrem verhältnismässig geringen Gewicht führt die Ziege der oft dünnen Grasnarbe kaum Schäden zu und mit dem unselektiven Fressverhalten wirkt sie der Vergandung entgegen.

In unserer Herde leben Geissen verschiedener Rassen. Als Zucht- und Milchwirtschaftsbetrieb fördern wir hauptsächlich die Gemsfarbige Gebirgsziege und die Walliser Schwarzhalsziege.

Die Walliser Schwarzhalsziege

Die Walliser Schwarzhalsziege ist eine kräftige, genügsame und wirderstandsfähige Gebirgsziege mit mässiger Milchleistung. Sie nimmt beim Gehen einen eleganten Gang ein und ist eine sehr gute Klettererin. Mit ihrem zweigeteilten, langhaarigen Fell ist sie von weit her zu erkennen.

Die Gemsfarbige Gebirgsziege

Die Gemsfarbige Gebirgsziege fühlt sich sowohl in den Bergen als auch im Flachland wohl. Sie ist robust und besitzt eine gute Milchleistung. Es handelt sich um eine der häufigsten Ziegenrassen in der Schweiz.

Die Pfauenziege

Die Pfauenziege ist eine mit der Bündner Strahlenziege verwandte, jedoch eigenständige Rasse mit mässiger Milchleistung. Die vordere Körperhälfte ist meist weiß mit schwarzen Stiefeln, die hintere Körperhälfte ist vorwiegend schwarz mit weißen Oberschenkeln weissem Schwanz. In der Schweiz gibt es ca. 300 Pfauenziegen, die Rasse konnte nur dank der Initiative von Pro Specie Rara vor dem Aussterben bewahrt werden.